Beratung · Prävention und Hilfe

Schulseelsorge

Manchmal hilft es, mit jemandem zu sprechen, der zuhört, sich Zeit nimmt und das Gesagte vertraulich behandelt. Die Schulseelsorge bietet Schülerinnen und Schülern ein offenes Ohr bei persönlichen Sorgen, schwierigen Situationen und Krisen.

Ein offenes Ohr

Was ist Schulseelsorge?

Seit dem Schuljahr 2019/20 gibt es am Gymnasium Werlte ein schulseelsorgerliches Angebot. Im Mittelpunkt steht ein vertrauliches Gesprächsangebot für Schülerinnen und Schüler, die sich in einer belastenden oder schwierigen Situation befinden.

Manchmal reicht es bereits aus, über Sorgen und Probleme sprechen zu können. In anderen Fällen können im Gespräch gemeinsam mögliche Lösungswege und nächste Schritte entwickelt werden.

Zuhören

Die Schulseelsorge nimmt sich Zeit für persönliche Gedanken, Sorgen und Fragen.

Vertraulichkeit

Gespräche werden vertraulich behandelt. Frau Schröder unterliegt als beauftragte Schulseelsorgerin der Schweigepflicht.

Begleitung

Gemeinsam können Gedanken geordnet, neue Perspektiven gefunden und mögliche nächste Schritte entwickelt werden.

Reden kann entlasten

Wann kann Schulseelsorge helfen?

Die Schulseelsorge kann bei ganz unterschiedlichen persönlichen und schulischen Belastungen in Anspruch genommen werden. Es muss kein fertiger Lösungsweg und auch kein bestimmter Anlass vorhanden sein.

Sorgen und Belastungen

Wenn persönliche Sorgen den Alltag erschweren und es guttut, mit einer vertraulichen Ansprechperson darüber zu sprechen.

Schwierige Entscheidungen

Wenn unterschiedliche Gedanken und Gefühle eine Entscheidung erschweren und gemeinsam geordnet werden sollen.

Konflikte

Bei Konflikten mit anderen Menschen oder in Situationen, in denen ein persönliches Gespräch entlasten kann.

Trauer und Abschied

Begleitung beim Verlust eines nahestehenden Menschen sowie in Situationen von Trauer, Krankheit und Abschied.

Orientierung

Wenn Gedanken ungeordnet erscheinen, Perspektiven fehlen oder ein möglicher nächster Schritt gesucht wird.

Persönliche Fragen

Auch ohne akute Krise ist Raum für Fragen zum eigenen Leben, zur persönlichen Entwicklung, zum Glauben oder zur Zukunft.

Kein Problem ist zu klein

Niemand muss vor einem Gespräch bereits genau wissen, was gesagt werden soll. Manchmal ist der wichtigste erste Schritt, überhaupt mit jemandem ins Gespräch zu kommen.

Persönlich und vertraulich

So kann ein Gespräch helfen

In einem geschützten Gespräch können Sorgen ausgesprochen und Gedanken geordnet werden. Frau Schröder hört zu und nimmt sich Zeit für die persönliche Situation.

Je nach Anliegen kann bereits das Gespräch entlasten. Es können aber auch gemeinsam Lösungsmöglichkeiten und sinnvolle nächste Schritte entwickelt werden.

In schulischen Krisenfällen, beispielsweise bei einem Todesfall, arbeitet die Schulseelsorge mit weiteren zuständigen Kolleginnen und Kollegen der Schule zusammen. So steht den betroffenen Schülerinnen und Schülern verlässlich eine Ansprechperson zur Seite.

Für euch da

Ansprechpartnerin für Schulseelsorge

Frau Schröder hat eine von der Evangelischen Landeskirche organisierte Ausbildung zur Schulseelsorgerin absolviert und wurde von der Landeskirche mit dieser Aufgabe beauftragt.

AS
Beauftragte Schulseelsorgerin

Anna Mareike Schröder

Kontaktaufnahme

Schülerinnen und Schüler können Frau Schröder persönlich in der Schule ansprechen. Eine Kontaktaufnahme ist außerdem über das Sekretariat des Gymnasiums Werlte möglich.

Der erste Schritt ist das Gespräch

Niemand muss mit seinen Sorgen allein bleiben

Belastende Situationen lassen sich nicht immer sofort lösen. Ein vertrauliches Gespräch kann aber dabei helfen, Gedanken zu ordnen, neue Perspektiven zu erkennen und wieder Sicherheit zu gewinnen.

Die Schulseelsorge hört zu, begleitet und hilft dabei, gemeinsam einen möglichen nächsten Schritt zu finden.