Heute, am 8. Mai 2026, erinnerte unsere Schulgemeinschaft an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa vor 81 Jahren. In einer Durchsage wurde auf die Bedeutung dieses Tages hingewiesen: Am 8. Mai 1945 endeten Krieg, Terror, Verfolgung und die unmenschlichen Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes. Besonders erinnert wurde dabei auch an die Konzentrations- und Strafgefangenenlager im Emsland, darunter das KZ Esterwegen, in denen tausende Menschen unter unmenschlichen Bedingungen leiden mussten.
Als Europaschule in Niedersachsen beteiligten wir uns an diesem Gedenkaktion, auf die unter anderem die Gedenkstätte Esterwegen aufmerksam gemacht hatte. Zu Füßen der Europaflagge vor unserem Gymnasium wurde eine weiße Rose niedergelegt – als Zeichen des Erinnerns, der Menschlichkeit und der Verantwortung für Frieden, Demokratie und Freiheit.
Der 8. Mai erinnert uns nicht nur an die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus, sondern auch an die bleibende Verpflichtung, die Würde jedes Menschen zu achten und demokratische Werte aktiv zu schützen. Vier Jahre nach Kriegsende wurde am 8. Mai 1949 das Grundgesetz beschlossen. Der erste Artikel – „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – bleibt bis heute Auftrag und Orientierung für unser Zusammenleben und für unsere Arbeit als Schule.
Mit dem gemeinsamen Gedenken möchten wir als Schulgemeinschaft ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen und für ein friedliches, demokratisches Europa setzen.
